Psychologie- oder Psychotherapiestudium?

An der SFU können Psychologie und Psychotherapiewissenschaft im Einzel- oder im Doppelstudium studiert werden.

Häufig wird von Psychologieinteressent/innen die Frage gestellt, was denn die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Psychologie und Psychotherapie ausmache. In der Folge findet sich ein kurzer Überblick:

1) Gemeinsamkeiten, die Psychologie und Psychotherapiewissenschaft kennzeichnen:
• Lehre am aktuellsten Stand der Wissenschaft
• integratives Fachverständnis
• Methodenpluralismus
• berufspraktische Orientierung
• individuelle Betreuung und Mentoring

2) Unterschiede ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Anwendungsschwerpunkte:

a) Psychologie
PsychologInnen erforschen das allgemeine Erleben und Verhalten von Menschen. Das Psychologiestudium der SFU ist auf das grundlegende Verständnis menschlicher Erfahrungen gerichtet, wie sie sich im Rahmen einer Welt ergeben, die durch Zeitströmungen, Kulturen und Medien bestimmt ist. Dabei werden die notwendigen Forschungsmethoden und Handlungskompetenzen erworben, die für einen offenen Zugang zu Menschen aus verschieden Bereichen und Kulturen notwendig sind.
Mögliche spätere Arbeitsfelder:
• Internationale oder Europäische Institutionen (UNO, EU etc.)
• Wirtschaft (Beratung, Werbung, Marketing, Marktforschung, Personalwesen etc.)
• Interdisziplinäre Bereiche (Kriminal-, Verkehrs-, Sportpsychologie etc.)
• Universität (Forschung und Lehre)
• Psychosoziale Einrichtungen (z.B. Klinik)*
• Private Praxis*

b) Psychotherapie
PsychotherapeutInnen arbeiten mit Menschen, die in schwierigen Lebensabschnitten oder akuten Krisen konkrete Hilfe suchen. Das Psychotherapiestudium ist somit im Engeren auf die Behandlung und das „Heilen“ der menschlichen Psyche gerichtet.

Mögliche spätere Arbeitsfelder:
• Psychosoziale Einrichtungen (z.B. Klinik)
• Private Praxis
• Universität (Forschung und Lehre)

Doppelstudium „Psychologie & Psychotherapie“: Kosten und Finanzierung

* Bei Abschluss des Master-Doppelstudiums Psychologie & Psychotherapie bzw. nach Abschluss der Zusatzausbildung „Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie“.