Psychologische Diagnostik

Präambel: Psychologische Diagnostik ist die wissenschaftliche Disziplin („Lehrfach“), die psychologisches Diagnostizieren für die Praxis vorbereitet. Psychologisches Diagnostizieren ist ein Prozess, der unter Zuhilfenahme besonderer Verfahren zielgerichtete Informationen über die psychischen Merkmale von einem (oder mehreren) Menschen gewinnen will.


Ziele des Studiums
sind,

  • eine fundierte Ausbildung in der wissenschaftlichen Disziplin Psychologische Diagnostik sowie
  • eine praxisnahe Berufsvorbildung mit der Handlungskompetenz zum psychologischen Diagnostizieren

Die wissenschaftliche Ausbildung befähigt dazu,

  • sich aktuelle Theorien und empirische Ergebnisse der Grundlagenforschung zur Psychologischen Diagnostik anzueigen, um psychologischen Diagnostizieren nach dem jeweils geltenden Stand der Wissenschaft und mit dem Ziel bestmöglicher Versorgung, Betreuung und Förderung der Klienten bzw. profunder Erfüllung des Auftrags in der Praxis durchzuführen
  • neue psychologisch-diagnostische Verfahren auf ihre wissenschaftlichen Gütekriterien hin selbst zu beurteilen
  • gegebenenfalls eigenständig eine empirische wissenschaftliche Studien zu konzipieren und durchzuführen

Die praxisnahe Berufsvorbildung befähigt zur

  • eigenverantwortlichen Durchführung des gesamten diagnostischen Prozesses (Klärung der Fragestellung, Auswahl der einzusetzenden Verfahren, Anwendung und Auswertung dieser Verfahren, Interpretation und Gutachtenerstellung, Festsetzen der Intervention/des Maßnahmenvorschlags)
  • und damit zur Beantwortung verschiedenster Fragestellungen im Rahmen von Fallbehandlungen in der Praxis
  • u.a. auch zur Lizensierung nach DIN 33430 (ÖNORM D 4000), „Anforderungen zur berufsbezogenen Eignungsbeurteilung“

 

Übersicht: 5 Master-Schwerpunkte – detaillierte Modulbeschreibung (pdf)

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