Zusatzveranstaltungen

LV-Titel: Klinisch-Psychologische Untersuchung von Kindern und Jugendlichen
Typ: Seminar
Semesterstunden: (3 ECTS)
Lehrbeauftragte: Dr. Gerald Kral, Petra Wainger, MSc.

Inhalt
Theorie sowie Demonstrationen und Übung der speziellen Anforderungssituation der psychologischen Untersuchung von Kindern und Jugendlichen sowie vertiefte Kenntnisse der wesentlichen Untersuchungsverfahren. Darüber hinaus Vermittlung der häufigen Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter sowie deren Diagnosekriterien ebenso wie die Vermittlung von Behandlungsansätzen.

Lernergebnisse / Lernziel
Die TeilnehmerInnen weisen vertiefte Kenntnis der wesentlichen Testverfahren zur Psychologischen Untersuchung von Kindern und Jugendlichen und können diese mit einer über bloße Grundkenntnisse hinausgehenden Expertise in realen Untersuchungssituationen sicher anwenden, auswerten und interpretieren. Die Teilnehmerinnen weisen Kenntnisse über häufig vorkommende Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter auf und kennen Ansätze und Methoden zu deren Behandlung.

Leistung(en) für eine Beurteilung
Referate; Anwendung (Durchführung, Auswertung, Interpretation) von Testverfahren in realen Untersuchungssituationen.

Literaturangabe
Resch et al: Entwicklungspsychopathologie des Kindes- und Jugendalters
ICD-10
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LV-Titel: Notfallpsychologie
Typ: Vorlesung
Semesterstunden: 2 (2 ECTS)
Lehrbeauftragte: Dr. Johanna Gerngroß

Inhalt Die Lehrveranstaltung bietet – idealerweise als Ergänzung zur Vorlesung „Notfallpsychologie“ – die Möglichkeit, ausgehend von den theoretischen Grundlagen, die wichtigsten notfallpsychologischen Interventionen und Techniken der Krisenintervention und Akuthilfe aktiv zu erlernen.
Anhand von realen Praxisfällen werden Gesprächsführung und Interventionen der Akut- und Stabilisierungsphase eingeübt und reflektiert.
Zahlreiche Fallbeispiele, Videos und klare Handlungsanleitungen ergänzen die theoretischen Grundlagen praxisnah und tragen zu einer lebendigen und abwechslungsreichen Gestaltung der Lehrveranstaltung bei.

Inhaltliche Schwerpunkte:
• Grundlagen der Gesprächsführung in der Akut- und Stabilisierungsphase
• Resilienzfördernde Gesprächsführung
• Interventionen bei Schuld und Schuldgefühlen
• Überbringen von schlechten Nachrichten
• Belastungen bei HelferInnen

Lernergebnisse / Lernziel
Ziel ist die Vermittlung basaler notfallpsychologischer Handlungskompetenzen für einen professionellen Umgang mit Betroffenen von Notfallsituationen.

Leistung(en) für eine Beurteilung
Aktive Mitarbeit, Präsentation

Literaturangabe
Fischer, G. & Riedesser, P. (2009). Lehrbuch der Psychotraumatologie. Stuttgart: UTB.
Gerngroß, J. (Hrsg.) (2015). Notfallpsychologie und psychologisches Krisenmanagement. Stuttgart: Schattauer.
Hausmann, C. (2016). Interventionen der Notfallpsychologie. Was man tun kann, wenn das Schlimmste passiert. Wien: Facultas.
Lasogga, F. & Gasch, B. (2008). Notfallpsychologie. Lehrbuch für die Praxis. Heidelberg: Springer.
Münker-Kramer, E. & Lasogga, F. (2009). Psychosoziale Notfallhilfe. Edewecht: Stumpf & Kossendey.
Welter-Enderlin, R. & Hildenbrand, B. (Hrsg.) (2012). Resilienz – Gedeihen trotz widriger Umstände (4. Aufl.).Heidelberg: Carl Auer Verlag.
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LV-Titel: Playtime: Gestalten und Arbeiten an der Identität der Fakultät
Typ: Übung
Semesterstunden: 2 (3 ECTS)
Lehrbeauftragte: Mag. Martin Fößleitner

Inhalt
Psychologie Zusatzlehrveranstaltung Design: Gestalten und Arbeiten an der Identität der Fakultät: Psycho-Labor, Stiegengallerie, Kantine, Kommunikation unter
den Studierenden, Merchandising u.v.m. Dafür gibt´s im WS 16/17: 3 ECTS
Vorbesprechung am 24. 10.2016 um 15:30 in 5011.
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LV-Titel: Qualitative Forschungswerkstatt: Rekonstruktive Sozialforschung
Semesterstunden: 1
Lehrbeauftragte: Mag. Philomena Pötscher

Inhalte und Ziele
Die Forschungswerkstatt bietet Studierenden der Psychologie Linz/Wien vertiefende Unterstützung bei
qualitativ-empirischen Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Bakkalaureatsarbeiten, auch Seminararbeiten), macht darüber hinaus aber auch die Forschungspraxis qualitativer Sozialforschung für die Teilnehmer*innen erleb- und erfahrbar. Der Schwerpunkt liegt hier auf intensivierter Auseinandersetzung mit dem empirischen Material (Transkripte, Bilder,…), das von den Teilnehmer*innen aus ihren eigenen Projekten eingebracht wird, es ist aber auch möglich z.B. konzeptionelle Fragen oder erste fallvergleichende Analysen zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Arbeiten am Material und sonstige Fragen bzgl. der studentischen Projekte (jedeR gibt Input, jedeR bekommt Output).

Methodik der Forschungswerkstatt
Gemeinsame Arbeit an von den Teilnehmer*innen eingebrachtem empirischem Material aus qualitativen Projekten. Diskussion erster Interpretationsvorlagen. Erproben von Auswertungsverfahren und Interpretationsstrategien, Reflexion alltäglicher Interpretationsfolien, etc. Die Struktur jedes Termins (5 Einheiten) ist wie folgt aufgebaut:
Runde 1 (ca. 1 Einheit): Kurzes Besprechen des Standes der Projekte aller Anwesenden (Wo steht das Projekt gerade? Welche Fragen beschäftigen im Moment? Was ist das nächste Ziel? Wo gibt es Unsicherheiten? etc.).
Runde 2 (ca. 4 Einheiten): konkrete Auseinandersetzung mit zuvor eingebrachtem Material von 2
Teilnehmer*innen.

Organisation und Anmeldung
Die Werkstatt findet 4x im Semester statt (siehe Termine). Bei jedem Termin besteht die Möglichkeit für zwei Teilnhmer*innen empirisches Material einzubringen. Dieses soll folgende Teile umfassen:
1. Kurzkonzept des Projekts auf ca. einer A4-Seite
2. Ausgangsmaterial von max. 10 Seiten, erste Interpretationsansätze und Fragen an die Gruppe.
Das Material soll 1 Woche vor dem Termin eingereicht werden und wird vor dem Termin per mail an alle Teilnehmer*innen zur Vorbereitung verschickt. Die maximale Teilnehmer*innenzahl umfasst 12 Personen. Anmeldungen bei Mag.a Philomena Pötscher (philomena.poetscher@sfu.ac.at). Interessent*innen werden gebeten bei der Anmeldung unbedingt anzugeben, ob sie eigenes Fallmaterial (bitte mit Spezifizierung, um welche Art Material es sich ggf. handelt) einbringen möchten!

Leitung
Mag.a Philomena Pötscher, Lektorin an der Sigmund Freud Privat Universität, freie Wissenschaftlerin
(philomena.poetscher@sfu.ac.at)F