Die Fakultät für Psychologie steht ein für die Freiheit der Wissenschaft, für die Freiheit von Forschung und Lehre. In allen Studienangeboten ist die Verknüpfung von Forschung und Lehre nach den Grundsätzen der forschungsgeleiteten Lehre und des forschenden Lernens unser zentrales Anliegen. Forschung und Lehre sind durchgehend orientiert am Prinzip der Offenheit: Offenheit heißt, überkommene Trennlinien zu überschreiten – seien es Trennlinien zwischen verschieden Fächern (im Sinne der Interdisziplinarität) oder Trennlinien zwischen verschiedener Kulturen (im Sinne der Internationalität). Innerhalb unseres Faches steht das Prinzip der Offenheit für Pluralismus: Jede wie auch immer gebotene Form der Beschränkung der Neugierde (durch Orthodoxie und Ideologie) lehnen wir entschieden ab.

Das Studium der Psychologie an der SFU kombiniert Fachkompetenz und kritisches Denken

Wir bekennen uns zur gesellschaftspolitischen Verantwortung akademischer Ausbildung: Wir bilden mündige Bürger aus, die ihre wissenschaftliche Expertise nicht unhinterfragt der Rechtfertigung, sondern selbstbewusst der Kritik von als schlecht erkannter sozialer Praxis in den Dienst stellen. Aus diesem Grunde ist uns auch der enge Zusammenhang zwischen fachlich-theoretischer, gesellschafts- und wissenschaftskritischer und berufspraktischer Ausbildung von großer Bedeutung.

Die Grundsätze der Internationalität, Interdisziplinarität und – darüber hinaus gehend – der Chancengleichheit und der Diversität spiegeln sich in der Zusammensetzung unserer Mitarbeiter*innen und Studierenden wider. Gegenseitige Wertschätzung bestimmt auf allen Ebenen unser Zusammenwirken an der Fakultät wie an der Universität als Ganzes. Persönlicher Kontakt, individuelle Betreuung und Open-door-policy sind die Leitlinien, die unsere Zusammenarbeit mit den Studierenden bestimmen. Eigeninitiative wird bestärkt, Entwicklungsmöglichkeiten werden aufgezeigt. Nachwuchsförderung gehört zum Selbstverständnis der Fakultät.