Die Forschung an der Fakultät für Psychologie lässt sich entlang von vier Leitlinien beschreiben:

  1. ist sie gegenüber der an anderen Universitäten fast ausschließlich vertretenen naturwissenschaftlichen Orientierung offen gerade auch für sozial- und kulturwissenschaftliche Zugänge.
  2. ist sie durch ein pluralistisches Verständnis von Forschungsmethoden gekennzeichnet.
  3. ist sie prinzipiell an für das Fach relevante Entwicklungen in angrenzenden Nachbardisziplinen interessiert;
  4. ist im Zusammenwirken der Forschenden exemplarisch eine Kultur des Dialogs über alle bestehenden Fächer- und Methodengrenzen hinweg etabliert.

Forschungsschwerpunkte und Forschungscluster

Die Forschung an der Fakultät für Psychologie gliedert sich in vier Forschungsschwerpunkte, in denen jeweils mehrere Forschungscluster integriert werden. Die teils Durchführungsort-übergreifende Organisation der Forschungscluster trägt der Internationalisierung und europäischen Ausrichtung der SFU insgesamt Rechnung.

  • Psychologie und Geschichte: Wissenschaftsgeschichte im sozialen und politischen Kontext; Kulturpsychologien der Erinnerung;
  • Psychologie gesellschaftlicher und kultureller Veränderungen: Ressentiment and Change Potential in Europe – RECHANGE; Psychologische Gender & Diversityforschung;
  • Psychologie klinisch besonderer Populationen: Klinische Psychologie und neue Medien; Mensch/Tier-Beziehung; Psychologie der Adipositas; Psychologie der Epidermolysis bullosa;
  • Psychologie von Ausbildung, Arbeit und Organisation: Arbeit und Gesundheit; Psychologie der Familienunternehmen; Psychologische Ausbildungs- und Hochbegabungsforschung;
  • Interfakultärer Forschungscluster Covid-19 Forschung (PDF)

Forschung und Lehre

An der Fakultät für Psychologie sind Forschung und Lehre untrennbar miteinander verwoben: Der Unterricht der Studierenden ist den Grundsätzen forschungsgeleiteter Lehre verpflichtet; in Lehrforschungsprojekten werden Studierende an die an der Fakultät vertretenen Forschungsschwerpunkte herangeführt. Alle Studierenden sind dazu eingeladen, sich in bestehende interdisziplinäre und internationale Kooperationsprojekte einzubinden und ihre wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten unter fachlich kompetenter Betreuung von Projektmitarbeiter*innen zu verfassen.