Forschungsprojekt | Navigating Complexity – Experiences of Patients and Health Professionals in the Austrian Health System
Wie erleben Menschen das österreichische Gesundheitssystem? Was ist im Umgang mit Gesundheit im Alltag belastend, was ist hilfreich? Diese Fragen betreffen gesunde genauso wie chronisch kranke Menschen und ihre Familien. Das HEALTH Lab der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien untersucht unter der Leitung von MMag.a DDr.in Gudrun Salamon Erfahrungen im Gesundheitssystem:
- Sind medizinische Befunde schwer zu verstehen?
- Finden Menschen mit einem Gesundheitsanliegen die richtigen Informationen?
- Wo entstehen Missverständnisse bei der medizinischen Behandlung?
Ihre Erfahrungen helfen uns, konkrete Empfehlungen zu entwickeln – für bessere Kommunikation, verständlichere Gesundheitsinformationen und ein System, das für alle funktioniert.
Zur Umfrage: https://survey.sfu.ac.at/gesundheit
Projektteam
Projektteam
Projektleitung
MMag.a DDr.in Gudrun Salamon
„Ich liebe es, Forschung zu machen, die etwas bewirkt, und zugleich zum Verständnis dafür beizutragen, wie die Lebensqualität von Menschen mit Epidermolysis bullosa verbessert werden kann.“
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Projektmitarbeiter*innen
Mag.a Monika Gritsch
“Ich engagiere mich leidenschaftlich für Forschung, die strukturelle Ungerechtigkeiten bekämpft und auf eine inklusive und gerechte Gesundheitsversorgung hinarbeitet.”
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Milica Kabic, MSc
“Mich begeistert es, aus Daten Erkenntnisse zu gewinnen, Muster zu erkennen und daraus eine klare, nachvollziehbare Geschichte zu erzählen. Besonders wichtig sind mir dabei moderne, saubere und transparente methodische Ansätze.”
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Aktuelles Studierendenteam
Unsere Student*innen kommen aus der Psychologie, Medizin und Digital Health. Sie begleiten das HEALTH Lab für jeweils ein Jahr, in dem sie sich intensiv in die Thematik einarbeiten, gemeinsam mit uns forschen und ihre Abschlussarbeiten schreiben. Die so erarbeiteten Ergebnisse fließen in die weitere Forschung ein und führen bei entsprechender Qualität der Arbeit zu gemeinsamen Publikationen.
Studierende:
- Theo Bawart
- Hanna Braunshofer
- Victoria Burkhardt
- Kristina Pearson
- Florian Polanc
- Sabrina Polanc
- Thomas Weilguny
Methode
Methode
Das Projekt nutzt ein exploratives Mixed-Methods-Design:
Quantitative Phase: Eine breit angelegte Online-Erhebung dient der Identifikation von Navigationsbarrieren und Informationen zum Umgang mit Gesundheit und Krankheit. Angestrebt wird eine Anzahl von über tausend Teilnehmenden [N>1000].
Qualitative Phase: Vertiefende Interviews mit vier Akteursgruppen (akut Erkrankte, chronisch Erkrankte, gesunde Personen sowie Ausübende verschiedener medizinischer Berufe [N=100]) machen die psychologischen und praktischen Herausforderungen der Systemnavigation sichtbar.
Die quantitativen und qualitativen Daten werden einzeln und kombiniert analysiert.
Fragestellung(en) und Hypothesen
Fragestellung(en) und Hypothesen
Das Projekt untersucht, wie Menschen das österreichische Gesundheitssystem navigieren und welche Faktoren diese Navigationsprozesse erleichtern oder erschweren. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung des Konzepts der Gesundheitskompetenz um soziale, diversitätsbezogene, psychologische, digitale, strukturelle und systemische Dimensionen. Durch die Integration von Nutzer:innen- und Fachpersonalperspektiven werden individuelle Erfahrungen (Mikroebene) mit organisationalen Strukturen (Mesoebene) und systemischen Rahmenbedingungen (Makroebene) verbunden.
Die Forschungsfragen zielen darauf ab, ein umfassendes Verständnis der Navigationsprozesse zu entwickeln:
- Welche Barrieren erleben unterschiedliche Bevölkerungsgruppen?
- Welche Strategien und Ressourcen werden als hilfreich wahrgenommen?
- Wie beeinflussen organisationale und systemische Strukturen die individuellen Erfahrungen im Gesundheitssystem?
Als exploratives Mixed-Methods-Projekt arbeitet die Studie mit grundlegenden Annahmen statt mit formalen Hypothesen. Wir gehen davon aus, dass Navigationsprozesse im Gesundheitssystem nicht ausschließlich durch individuelle Kompetenzen bestimmt werden, sondern maßgeblich durch das Zusammenspiel von personalen, organisationalen und systemischen Faktoren geprägt sind. Wir erwarten, dass sich unterschiedliche Navigationsprofile identifizieren lassen, die über klassische Gesundheitskompetenz-Modelle hinausgehen und psychologische, soziale sowie strukturelle Dimensionen integrieren. Zudem nehmen wir an, dass vulnerable Bevölkerungsgruppen spezifische Barrieren erleben, die durch gezielte Interventionen auf organisationaler und systemischer Ebene adressiert werden können. Die qualitative Komponente der Studie wird dabei helfen, diese Annahmen zu verfeinern und neue, bisher nicht berücksichtigte Faktoren zu identifizieren.
Fördergeber*innen
Fördergeber*innen
Wir arbeiten mit Patient*innenorganisationen, Gesundheitseinrichtungen und Selbsthilfegruppen zusammen, um die Diversität der österreichischen Bevölkerung abzubilden.
Sie möchten Kooperationspartner werden?
Kontaktieren Sie uns unter health.lab@sfu.ac.at
Projektlaufzeit
Projektlaufzeit
06/2025 – 05/2028
Download: Materialien für Kooperationspartner
Download: Materialien für Kooperationspartner
Hier finden Sie alle Materialien zur Verbreitung unserer Studie. Viele Texte enthalten die Platzhalter [ORGANISATION], die Sie mit dem Namen Ihres Vereins/Ihrer Organisation ersetzen können.
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Medienpaket gesamt: enthält alle Dokumente für Social Media (Grafiken für Instagram und Facebook sowie WhatsApp/Signal – jeweils 2 Sujets als digitale Version in Post- und Story-Format) und fertige Textbausteine für Social Media Posts, Newsletter und E-Mails
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Druckfähige Version: Poster (mit QR-Code) für Druck in A3 oder A4
Download: SFU_Gesundheitsstudie_Poster.pdf
Logos: SFU-Logo in hoher Auflösung
Download: SFU Logos.zip
Danke für Ihre Unterstützung!
Bei Interesse an einer Kooperation kontaktieren Sie gudrun.salamon@sfu.ac.at.