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PSY | Nachhaltigkeit im Fokus: Studierende präsentieren Forschung zu Partizipation und Transformation

Wie können gesellschaftliche Veränderungen hin zu mehr Nachhaltigkeit gelingen? Welche Rolle spielen subjektive Erfahrungen und soziale Aushandlungsprozesse in Zeiten ökologischer Krisen? Diesen Fragen widmete sich die dritte Ausgabe der Veranstaltungsreihe ‚Gespräche über Nachhaltigkeit‘ am Institut für Qualitative Sozialforschung der Fakultät für Psychologie der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien.

Unter dem Titel „Prekäre Partizipation in sozial-ökologischen Transformationsprozessen“ kamen am 11. Juni 2026 Studierende, Lehrende und Interessierte zusammen, um aktuelle Forschungsarbeiten zu nachhaltiger Entwicklung, gesellschaftlicher Teilhabe und urbanen Transformationsprozessen zu diskutieren.

Nach einem Impulsvortrag von Ivo Ponocny zum Thema „Klimawandel in der Stadt“ stellten Katharina Hametner und Julia Riegler ihr Lehrforschungsprojekt zur Rolle von Partizipation in sozial-ökologischen Transformationsprozessen vor. Es folgten die Präsentationen der studentischen Forschungsprojekte, die im Rahmen des Projekts im Studienjahr 2025/26 durchgeführt wurden.

Von Klimaaktivismus bis urbaner Transformation

Im ersten Veranstaltungsblock standen subjektive Perspektiven auf nachhaltige Veränderung im Mittelpunkt. Die Psychologie-Studierenden präsentierten Forschungsergebnisse zu unterschiedlichen Formen nachhaltiger Praxis und gesellschaftlicher Teilhabe. Die Beiträge reichten von Partizipation im Rahmen des Wiener Klimateam-Prozesses über Repair Cafés als Räume sozial-ökologischer Transformation bis hin zu Fragen der Politisierung im Klimaaktivismus, nachhaltiger Mobilität sowie konsumbezogener und queerer Perspektiven auf Nachhaltigkeit. Darüber hinaus wurden subjektive Wahrnehmungen klimaschutzbezogener Protestformen untersucht.

Der zweite Teil der Präsentationen widmete sich dem Schwerpunktthema „(Un)Orte: Subjektives Erleben nachhaltiger urbaner Transformation“. Die Studierenden analysierten ausgewählte Orte in Wien und untersuchten, wie sozial-ökologische Veränderungen von unterschiedlichen Nutzer*innen wahrgenommen, erlebt und mitgestaltet werden. Im Fokus standen unter anderem der Naschpark, der WU-Campus, das MuseumsQuartier, der AUVA-Neubau, die „Kühle Zone Neubau“, das Umfeld des Westbahnhofs, der Reumannplatz sowie der Yppenplatz.

In der abschließenden Diskussion wurden zentrale Erkenntnisse des Tages zusammengeführt. Die Veranstaltungsreihe ‚Gespräche über Nachhaltigkeit‘ bot damit erneut einen Rahmen für die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und ermöglichte den Studierenden, ihre Forschungsergebnisse einem breiteren Publikum zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

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