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PSY | Jede Wahl ein Albtraum: Im Spannungsfeld zwischen Beratung und Bürokratie

Forschungsprojekt untersucht emotionale Belastung in der Frauenberatung

Wie erleben Mitarbeiter*innen von Frauenberatungsstellen ihren Arbeitsalltag zwischen zunehmend unsicheren Förderbedingungen und bürokratischen Anforderungen? Dieser Frage geht ein neues, von der Stadt Wien gefördertes Projekt an der Fakultät für Psychologie nach.

Im Mittelpunkt steht die emotionale Belastung, die im Spannungsfeld zwischen Beratungstätigkeit und administrativen Vorgaben entsteht. Das Forscher*innenteam bestehend aus Sara Paloni und Anoel Alshuth unter der Projektleitung von Nora Ruck (alle SFU Fakultät für Psychologie) sowie Praxisforscherinnen der Beratungsstellen Frauen* beraten Frauen* und Peregrina untersucht, wie diese Rahmenbedingungen den Arbeitsalltag prägen und welche Herausforderungen – etwa damit verbundene Emotionsarbeit – daraus entstehen.

Das Projekt verfolgt einen partizipativen Aktionsforschungsansatz: Frauenberaterinnen sind aktiv eingebunden und bringen ihre Praxiserfahrungen in den Forschungsprozess ein. Aus den Ergebnissen sollen schließlich konkrete Impulse abgeleitet werden, die in die Praxis zurück wirken – etwa durch Leitfäden zur Bürokratiearbeit, Workshops mit Beratungsstellen und Fördergebern sowie gezielte Öffentlichkeitsarbeit.


5. Februar 2026

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